Traumjob Tänzer – vom Hobby zum Beruf (Teil 3)

Traumjob Tänzer – vom Hobby zum Beruf (Teil 3)

Für passionierte Tanzlehrer und solche, die es werden möchten
Du bist dir sicher: Tanzlehrer werden, das wär absolut dein Ding! Du möchtest dein ganzes
Herzblut in dieses Ziel stecken und eine umfangreiche Ausbildung genießen?
Das klingt ganz danach, als wenn ein Tanzpädagogik-Studium genau das Richtige für dich wäre.
Im internationalen Bachelor/Master-System kannst du dich auch an deutschen Universitäten und
Hochschulen zum Tanzpädagogen ausbilden lassen. In der Regel besteht das Studium aus einer
Mischung aus praktischem Tanzunterricht sowie musik- und bewegungswissenschaftlichen
Modulen. Im Gegensatz zum klassischen Tanz-Studium nehmen aber auch die pädagogischen
und didaktischen Fächer einen Großteil deines Studiums ein.
Durch den hohen Praxisanteil besteht dein Semesteralltag dabei nicht nur aus trockenen
Vorlesungen und Seminaren. Exkursionen, Hospitationen und Praktika bieten dir viele
Gelegenheiten, aus der Tanzschulrealität zu lernen und dein Wissen praktisch anzuwenden. Du
erhältst einen Einblick in viele verschiedene Tanzstile und kannst dich ganz nach deinen eigenen
Interessen spezifizieren. Unter Umständen hast du, je nach Hochschule, außerdem die
Möglichkeit einige Erfahrungen im Schauspiel zu sammeln.
Die Regelstudienzeit für ein solches Studium beträgt zwischen zwei und acht Semestern. Neben
deiner Bachelor- oder Masterarbeit nimmst du zum Abschluss deines Studiums zusätzlich an
einer Tanzprüfung teil. Bestehst du diese, kannst du dich fortan Bachelor oder Master of Arts
nennen.
Welche Voraussetzungen musst du für ein Tanzpädagogik-Studium mitbringen?
Du brauchst für das Studium eine Hochschulzugangsberechtigung, in der Regel also ein Abitur.
Über etwaige alternative Zugangswege informierst du dich am besten direkt bei der Uni oder der
Hochschule, an der du dich bewerben möchtest. Unter Umständen berechtigt dich auch eine
Ausbildung zum Tanzlehrer oder eine professionelle Karriere als Tänzer zu einem Studium.
Häufig erwartet dich zusätzlich zu den formalen Anforderungen eine Eignungsprüfung, die sich
aus einer kurzen Lehrprobe und einem Eigungsgespräch zusammensetzt. Für das Studium selbst
brauchst du natürlich tänzerisches Talent und jede Menge Disziplin, die sich am Ende aber
auszahlt:
Je nachdem, welchen Berufsweg du schließlich einschlägst, kann dein Gehalt durchaus das eines
regulär ausgebildeten Tanzlehrers übersteigen, beispielsweise, wenn du für große kommerzielle
Produktionen gebucht wirst.