„Mzouk“: der neue Tanztrend auf Mallorca

„Mzouk“: der neue Tanztrend auf Mallorca

Der Sommer steht kurz bevor und ihr sucht noch nach dem passenden Reiseziel, an dem ihr eurer Tanzleidenschaft so richtig nachgehen könnt? Dann haben wir von der Tanzschule Keller in Berlin hier einen heißen Tipp für euch: Mallorca, konkreter Mzouk! Das Lieblingsreiseziel der Deutschen mag für Tänzer im ersten Moment wenig vielversprechend klingen. Da der Ballermann, Sangria und Schlager wirklich keine tänzerischen Hochgenüsse versprechen.

Doch die Insel im Mittelmeer hat einiges mehr zu bieten. Neben einer malerischen Landschaft, hervorragendem Essen und einer spannenden Kultur ist das vor allem Jefferson Costa de Oliveira.
Der Brasilianer ließ sich 1991 auf Mallorca nieder und ist seither eine feste Größe der örtlichen Tanzszene. Er gilt als der Begründer des „Mzouk“, einer lokalen Spielart des Tanzes „Lambazouk“. Das sagt euch alles nichts? Dann nichts wie hin auf die Baleareninsel!

Für alle, die nicht erst nach Mallorca fliegen möchten, um sich ein Bild vom „Mzouk“ machen zu können, folgt hier die Erklärung:
Der Begriff „Lambazouk“ setzt sich aus den Worten „Lambada“ und „Zouk“, dem kreolischen Namen für „Party“, zusammen. Der Tanz entwickelte sich zunächst in Brasilien aus dem populären Lambada. Dann fand er über de Oliviera den Weg nach Mallorca. Dort verband der Tanz- und Capoeira-Lehrer zunehmend akrobatische Elemente mit den heißen Tanzmoves und lehrte diese Art des Tanzens Urlaubern und Bewohnern der Insel. Als er 1993 nach Brasilien zurückkehrte und seine Choreo dort vorstellte, fragten ihn die Leute, was er da denn tanze. Ihm wurde klar, dass er sich und seine Choreografien weg vom klassisch-brasilianischen Lambazouk, hin zu einer eigenen Version entwickelt hatte. Er taufte diese Richtung „Mzouk“.

Wenn ihr also in eurem nächsten Tanzkurs für Paare in unserer Tanzschule in Berlin mit einer exotischen Choreo punkten wollt, können wir euch einen Besuch beim Maestro Jefferson Costa de Oliveira nur ans Herz legen!