3 Tipps für eine bessere Körperhaltung

3 Tipps für eine bessere Körperhaltung

Eine aufrechte, gerade Körperhaltung ist das A und O für jeden erdenklichen Tanzstil.
Startest du bereits mit einer falschen Grundhaltung in die Tanzschritte und
Bewegungsabläufe, wird es dir viel schwerer fallen, diese perfekt und sauber auszuführen.
Darüber hinaus ist eine schlechte Körperhaltung auf Dauer schädlich für unsere Gesundheit,
da die Wirbelsäule, die Schultern, die Hüften und auch die Knie langfristig darunter leiden.
Aus diesem Grund haben wir euch drei leicht umzusetzende Tipps für eine bessere
Körperhaltung. Klärt am besten zuvor mit einem Arzt ab, worin die Ursache eurer
Fehlhaltung liegt.

Problem 1: Hochgezogene Schultern

Mögliche Ursachen:
Der Trapezius ist verkürzt oder der Serratus Anterior, der Muskel direkt unter deinen
Brustmuskeln, der von den oberen Rippen bis hin zu den Schulterblättern verläuft, ist zu
schwach ausgebildet.
Das kannst du dagegen tun:
Liegt das Problem im Trapezmuskel, helfen regelmäßige Dehnübungen des Halses bzw.
Nackens. Auch eine Mobilisation der Wirbelsäule ist wichtig, um die Dehnung zu
unterstützen.
Ist der Serratus Anterior ursächlich, muss dieser Muskel aufgebaut werden. Klassische
Liegestütze eignen sich dabei ebenso gut wie die Schulterpresse im Fitnessstudio.

Problem 2: Nach vorn gebeugte Schultern

Mögliche Ursachen:
Verhärtete Brustmuskeln oder ein verspannter und verkürzter Trapezmuskel.
Das kannst du dagegen tun:
Den Brustmuskel kannst du gut an einem einfachen Türrahmen dehnen. Streck dazu die
Arme gerade nach oben in die Luft, sodass du mit den Fingern den Türrahmen berührst.
Gehe nun so durch die Tür, dass dein Brustmuskel in die Dehnung gerät. Halte diese
Position für ca. 30 Sekunden.
Einem Problem im Trapezius kannst du beikommen, wenn du folgende Übung ausführst: Leg
dich dafür mit dem Bauch und dem Gesicht nach unten auf den Boden. Strecke die Arme
nun seitlich von dir weg und winkel den Ellenbogen an. Zwischen Unter- und Oberarm sowie
zwischen Kopf und Schulter sollte nun ein 90°-Winkel bestehen. Nun hebst du deine Arme
für etwa 30 Sekunden an. Die Schulterblätter sollten dabei zusammengepresst werden.

Problem 3: Rundrücken

Mögliche Ursachen:
Eingeschränkte Mobilität des oberen Rückens oder schwache Rückenmuskulatur.
Das kannst du dagegen tun:
Die „Kobra“-Übung aus dem Yoga hilft dir, wieder Beweglichkeit in deine Wirbelsäule zu
bringen. Lege dich dazu mit dem Gesicht nach unten auf den Boden und stütze die Hände
rechts und links neben deinen Schultern auf dem Boden ab. Drücke nun die Arme durch und
hebe deine Brust vom Boden, während du deine Schulterblätter zusammenpresst. Halte
diese Übung für etwa fünf Sekunden und wiederhole sie ca. fünfmal. Im Fitnessstudio sollte
der Rückenstrecker zu deinen wichtigsten Übungen zählen. Sie stärkt zwar in erster Linie
den unteren Rücken, dieser ist jedoch ebenso maßgeblich für die Grundlage einer guten
Haltung. Tipp: Hol dir zu Beginn am besten immer einen Trainer zu Hilfe, da die
Übungsausführung sehr anfällig für Fehler ist. Auch der Aufbau deiner Brustmuskeln ist sehr
wichtig, damit sie gegen den nach vorn drückenden Schultern entgegenhalten können

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