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Hier tanzt Berlin!

Neue Staffel von "Let's Dance" startet

Es ist die Lieblings-Show für Tanzbegeisterte. Und der lebende Beweis für die ungebrochene Attraktivität des Tanzsports. Die Rede ist von „Let's Dance“ auf dem TV-Sender RTL. Vor einigen Tagen wurden die Kandidaten für die aktuelle Staffel bekannt gegeben.

Es handelt sich um die zehnte Auflage, bei der sowohl die Moderation von Sylvie Meis und Daniel Hartwich als auch die Jury mit Joachim Lambi, Motsi Mabuse und Jorge Gonzalez gleich geblieben sind.

Die neuen Kandidaten bei Let's Dance
Bereits bekannt sind elf Teilnehmer an der neuen Staffel, die ab dem 24. Februar ausgestrahlt wird. Die weibliche Fraktion wird in diesem Fall mit zwei echten Spitzensportlerinnen verstärkt. Die Rede ist Eisschnelllauf-Legende Anni Friesinger-Postma und der amtierenden Boxweltmeisterin Susianna Kentikian. Sportaffin ist sicherlich auch das Model Ann-Kathrin Brömmel, die Partnerin von Fußball-Weltmeister Mario Götze. Ebenfalls den Modelberuf übt Angelina Kirsch, während Cheyenne Pahde die Gilde der Schauspielerinnen vertritt und Chiara Ohoven die Tochter der bekannten Society-Lady Ute Ohoven.

Bei den Männern wurde Bastiaan Ragas, der ehemalige Sänger der Band Caught in the Act gewonnen, der mit Sicherheit tanzen kann. Auch mit dabei ist der Comedian Faisal Kawusi, der Moderator und Musiker Maxi Arland sowie der Sänger Gil Ofarim. Dass Tanzen nicht nur ganz jungen Menschen vorbehalten ist, beweist der Berliner TV-Moderator Jörg Dräger.

Tanzshow mit Geschichte
Das erste Mal das Tanzbein geschwungen wurde 2006. Seit der ersten Staffel, die noch von Hape Kerkeling moderiert wurde, müssen die Prominenten mit einer professionellen Turniertänzerin oder einem professionellen Turniertänzer verschiedene Standard- oder auch Lateintänze absolvieren. Zum Teil sind auch Modetänze vertreten. Die Jury vergibt ihre Noten und das Publikum stimmt darüber ab, welches Paar bei der nächsten Sendung dabei ist und welches nicht. Aus den Punkten von Jury und Zuschauern errechnet sich das Weiterkommen bzw. Ausscheiden.

Berühmte Teilnehmer
Ein Blick in die bisherige Teilnehmerliste verrät die Bedeutung der Show. Unter den Juroren waren bereits Katarina Witt, Ute Lemper und Dieter Bohlen, während unter den Prominenten Heide Simonis, Katja Ebstein, Sophie Thomalla, Arthur Abraham oder auch Nastassja Kinski und Thomas Häßler waren. Die Liste ließe sich beliebig erweitern.

Internationales Format
Die Vorlage für die deutsche Let's Dance- Show lieferte übrigens die BBC mit ihrem Format „Strictly come Dancing“, an dem unter andere Emma Bunton von den Spice-Girls oder der ehemalige dänische Nationaltorwart Peter Schmeichel teilnahmen. Auch in den USA wird getanzt, wobei die Show hier „Dancing with the Stars“ heißt und durch Kelly und Jack Osbourne, Nicole Scherzinger, Rumer Willis oder auch den ehemaligen „Backstreet-Boy“ Nick Carter bereichert wurde.

Das Einschalten könnte sich lohnen.

 

Tanzkurs Online oder real erleben


Das Internet macht es möglich. Seit einigen Jahren lässt sich nahezu jeder Tanzkurs auch online genießen. Wobei „genießen“ in diesem Fall vielleicht nicht so ganz der richtige Begriff ist. Wohlgemerkt: wir sprechen aus der Perspektive einer Tanzschule, doch existieren aus unserer Sicht eine ganze Reihe schlüssiger Argumente, die für einen realen Tanzkurs sprechen.

Tanzen als Erlebnis
An erster Stelle steht das Erlebnis. Wer einmal auf dem Parkett gestanden hat, wird sofort wissen, was wir meinen. Die Musik, die Menschen, kurzum: die gesamte Atmosphäre lässt sich an einem Bildschirm naturgemäß nicht darstellen. Das hat nicht nur mit der enormen Distanz zwischen dem Betrachter und dem Online-Tanzkurs zu tun, sondern auch damit, dass in den eigenen vier Wänden nur selten echte Tanzatmosphäre aufkommt. Vor allem für Anfänger ist entscheidend, dass die Begeisterung geweckt wird – und das passiert nur dann, wenn echte Menschen auf echte Menschen treffen und die Musik nicht aus den Lautsprechern eines Laptops scheppert.

Tanzlehrer aus Fleisch und Blut
Um beim Thema Menschen zu bleiben: natürlich macht es einen Unterschied, ob ein erfahrener Tanzlehrer aus Fleisch und Blut vor Ort ist oder ein in sich geschlossenes Video angesehen wird. Zugegeben: das Video lässt sich vor- und zurückspulen, doch Fragen stellen können Sie nur im realen Leben. Darüber hinaus haben wir unsere Tanzschüler auf Wunsch stets im Blick und korrigieren immer dann, wenn „aus der Reihe getanzt“ wird. Das geschieht natürlich in einem freundschaftlichen Tonfall und betrifft nahezu jeden Tanzschüler. Schließlich möchten wir, dass Sie schnell einige Tänze beherrschen und ihr Repertoire kontinuierlich erweitern.

Wann sind Tanzvideos sinnvoll?
Zugegeben: es existieren durchaus Situationen, in denen ein Tanzvideo sinnvoll sein kann. Das ist immer dann der Fall, wenn eine einzelne Figur in den eigenen vier Wänden vertieft werden soll oder wenn vorhandene Kenntnisse einer Auffrischung bedürfen. Wir sprechen hier aber bewusst ausschließlich von Fortgeschrittenen und ebenso ausschließlich von einzelnen Tanzschritten. Wer einmal Feuer gefangen hat und sich für den Tanzsport begeistert, kommt niemals auf die Idee, das Tanzvergnügen auf Bildschirm und Wohnzimmer zu beschränken.

Tanzen verbindet
Auch unser letztes Argument hat mit Menschen zu tun. Tanzen verbindet und auch in unserer Tanzschule haben schon manche Tanzpaare auch im „echten Leben“ zueinander gefunden. Niemand bleibt allein und der Faktor Geselligkeit wird groß geschrieben. Wer einmal bei einem unserer zahlreichen Tanz-Tees, der Sonntags-Tanzparty, unserer Line-Dance-Party oder einer anderen Veranstaltung dabei war, wird wissen, wovon wir sprechen.

So können wir Ihnen an dieser Stelle nur empfehlen, Sofa oder Schreibtisch zu verlassen und den Weg zu uns zu finden. Vereinbaren Sie gerne eine Probestunde oder lassen Sie sich zuvor von den Fotos in unserer Galerie (http://www.tanzschule-berlin.de/galerie/alle-bilder.html) inspirieren.

Wir freuen uns auf Sie.

 

Hip Hop als Subkultur und eigener Tanzstil

Viel wurde in der Vergangenheit über die Wurzeln des Hip Hop geschrieben. Fest steht, dass die Musik unter anderem auf dem Funk und Soul basiert aber auch Elemente des jamaikanischen Toastings, also des Sprechgesangs, enthält. Hinzu kommen das Scratchen mit den Vinylschallplatten sowie das Arbeiten mit Samples, was naturgemäß das Vorhandensein eines elektronischen Wiedergabegeräts erforderlich macht.


So ist nicht verwunderlich, dass Hip Hop erst in den frühen 1970er Jahren in der afroamerikanischen Szene New Yorks entstand.

Was ist Hip Hop überhaupt?
Wer heute Hip Hop hört oder Hip Hop tanzt, sollte stets wissen, dass diese Subkultur weit mehr beinhaltet. Ursprünglich ging man von vier Bestandteilen aus: dem Rapgesang, der Tätigkeit als DJ, dem Breakdance oder B-Boying sowie dem Graffiti-Writing. Wir richten unser Augenmerk vor allem auf die Tanzstile, die in der Tat vielfältig sind.

Welche Tanzstile prägen den Hip Hop?Von einem einheitlichen Hip Hop- Tanzstil zu sprechen, wäre sicherlich irreführend. So wurde auch in den USA der frühen 1980er Jahre zunächst der Boogaloo aus den 1960er Jahren wiederbelebt, der eng mit dem Salsa verwandt ist. In der neueren Variante war jedoch vom „Electric Boogie“ die Rede, der gemeinsam mit dem Breakdance ab 1983 auch in Europa populär wurde. Vor allem die lässige Streetwear und die faszinierende Artistik sorgte dafür, dass Breakdance auch in neueren Variante wie dem Clowning und dem Krumping bis heute populär ist. Wer im Internet recherchiert, wird eine Reihe von Tanzbattles finden, in denen Clowns gegen Krumpers antreten.

Hip Hop Tanz heuteHip Hop Tanz ist in der heutigen Zeit längst zu einem ernst zu nehmenden Sport geworden. Was in New York begann, ist heute auch in Paris, Berlin, London und anderen Metropolen verbreitet. So finden Weltmeisterschaften sowohl im Krump als auch im B-Boying und Breakdance statt. Zudem werden die einzelnen Tänze sowohl als Solo als auch in Gruppen getanzt. Relevant ist dabei, dass die Footworks, also das Tanzen auf dem Boden und die so genannten Freezes, also das Verbleiben in einer „eingefrorenen“ Position gut choreografiert werden. Ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden die Powermoves. Weitere Begriffe, die im Hip Hop Tanz relevant sind, sind Six-Step, Hollowback, Headspin und viele andere Styles, die sich beliebig kombinieren lassen.

Was sind Battles?Der Begriff „Battles“ klingt auf den ersten Blick martialisch. In der Tat handelt es sich hierbei aber nur um Kämpfe auf der Tanzfläche und einen fairen und einvernehmlichen Wettstreit. Besonders populär ist der „Battle of the year“ mit internationalen Teilnehmern in Braunschweig sowie das IBE (International Breakdance Event) in Rotterdam.

 

Neuer Tanzfilm: La, La, Land im Kino

Die Zeiten, in denen Tanzfilme die Kinoleinwände beherrschten sind lange vorbei. Wer nicht gerade Fan der Bollywood-Filme ist, muss sich oftmals lange gedulden, bis wieder ein Blockbuster den Tanz in den Vordergrund stellt.


Voilà: La, La, Land ist nicht nur ein Filmmusical, wie es im Buche steht, sondern erhielt in diesem Jahr auch schon sieben Golden Globes, wurde 14 Mal für den Oscar nominiert und sicherte sich sechs Mal die begehrteste Filmtrophäe. Bislang gewann der Film sage und schreibe 170 Auszeichnungen und ist damit schon jetzt als legendär zu bezeichnen.

Wo und mit welchen Schauspielern wurde La, La, Land gedreht?Hinter La, La, Land steht der Regisseur und Drehbuchautor Damien Chazelle. Dieser drehte den 128-minütigen Film im klassischen Cinemascope-Format und engagierte Ryan Gosling und Emma Stone als HauptdarstellerInnen. Auch die übrigen Rollen sind hochkarätig besetzt, wobei unter anderem John Legend, Rosemarie DeWitt sowie J.K. Simmons und Finn Wittrock zu nennen sind. Auch die Musik ist erwähnenswert und wurde vom US-Komponisten Justin Hurwitz geliefert, der auch schon gemeinsam mit Regisseur Damien Chazelle den Musikfilm „Whiplash“ drehte. Der Kinostart von La, La Land erfolgte in den USA im Dezember 2016 und hierzulande am 12. Januar 2017. In vielen Berliner Kinos ist der Film bis heute zu sehen.

Worum geht es in dem Film (Achtung: Spoiler!)? Die Geschichte in La, La, Land spielt in Los Angeles und ist in vier, nach Jahreszeiten benannten, Kapitel aufgeteilt. Ryan Gosling spielt den Jazzpianisten Seb Wilder, der sich in Mia Dolan, gespielt von Emma Stone, verliebt, die ebenfalls in der Westküsten-Metropole ihr Glück versuchen möchte. Seb und Mia begegnen sich mehrfach, bevor sie sich ineinander verlieben und ein Paar werden. Aufgrund vieler beruflicher Misserfolge wird die Liebe jedoch immer wieder auf die Probe gestellt und scheitert zunächst. Fünf Jahre später begegnen sich die beiden wieder und in einer Traumsequenz wird ausgemalt, was hätte passieren können. In puncto Liebe kommt es allerdings zu keinem Happy-End.

Welche Vorbilder hat La, La, Land?Die Vergleiche, denen La, La Land ausgesetzt wurde, sind wahrlich schmeichelhaft. Genannt werden unter anderem die Musicals Singin’ in the Rain (1952), Ein neuer Stern am Himmel (1954), Blondinen bevorzugt (1953) und Meet Me in St. Louis (1944) oder auch Die Regenschirme von Cherbourg (1964). Wenngleich der Film im „Hier und Jetzt“ spielt, hat er etwas sympathisch Altmodisches, was auch von den Kritikern gefeiert wurde. Erwähnt wurde vor allem, dass hier ein kaum noch bedientes Genre (nämlich das des Tanzfilms).