Hochzeits-Crashkurs: das müsst Ihr wissen

Hochzeits-Crashkurs: das müsst Ihr wissen

Ihr habt euch verlobt, über viele Monate die gemeinsame Hochzeit geplant, lange darauf hingefiebert und jetzt ist es bald endlich soweit – aber halt, habt ihr nicht was vergessen?

Stimmt, habt ihr: den Hochzeitstanz.

Falls euch dieses Szenario bekannt vorkommt, dann seid ihr nicht allein. Für genau diese Situationen im Leben bieten Tanzschulen seit Jahrzehnten spezielle Crashkurse für Hochzeiten an.

Doch lohnt sich das überhaupt? Kann man in so kurzer Zeit das Tanzen lernen? Und was macht man in so einem Hochzeits-Tanzkurs?

Klar, niemand möchte am Hochzeitsabend auf dem Parkett vor versammelter Familie versagen. Genauso klar ist aber auch, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Daher lautet die wichtigste Regel: Schraubt eure Erwartungen herunter. Nicht umsonst trainieren professionelle Tänzer mehrfach die Woche – Tanzen erfordert unglaublich viel Übung, denn die Bewegungsabläufe müssen unzählige Male wiederholt werden, bis sie automatisch abgerufen werden können.

Erwartet also nicht, dass ihr nach eurer Hochzeit an der nächsten Tanzweltmeisterschaft teilnehmen werdet. Was ihr aber von einem klassischen Crashkurs für Hochzeiten erwarten könnt, sind solide Grundlagen. Foxtrott, Discofox und Wiener Walzer sind dabei die Klassiker, mit denen ihr gut durch den Abend kommt. In der Regel sind es rund vier Termine, in denen ihr die Basics vermittelt bekommt. Natürlich reicht das allein nur bei wenigen, um eine richtig flotte Sohle aufs Parkett zu legen. Die meisten benötigen auch nach dem Unterricht noch viel Übung vor dem Spiegel oder im heimischen Wohnzimmer, um am großen Tag zu glänzen.

Wollt ihr eure Gäste so richtig vom Hocker hauen, lohnen sich individuelle Paarstunden für die Hochzeit. Hier habt ihr den Tanzlehrer ganz allein für euch, der euch allerdings weit mehr als die Basics beibringt. Ihr bekommt eine persönliche Choreografie nur für eure Hochzeit und auch der Musikschnitt wird in der Regel von der Tanzschule übernommen.

Zu guter Letzt noch ein Tipp: Sollte die Braut ein ausladendes Kleid, eine lange Schleppe oder gar einen Reifrock tragen, ist es sinnvoll mit einem ähnlich geschnittenen Modell zu proben. Ihr glaubt gar nicht, wie schwer es ist, ein so pompöses Kleid beim Tanzen unter Kontrolle zu halten!