Traumjob Tänzer – vom Hobby zum Beruf (Teil 2)

Traumjob Tänzer – vom Hobby zum Beruf (Teil 2)

Für waschechte Künstler: das Tanz-Studium

 

Du hast dein Abitur geschafft und stehst nun vor einer der schwierigsten Entscheidungen deines Lebens: der Studienwahl. Betreibst du das Tanzen als absolute Leidenschaft und hast du schon einmal davon geträumt, das Tanzen zum Beruf zu machen?

Dann haben wir gute Neuigkeiten für dich: Es gibt einige Studiengänge, die sich rund ums Tanzen drehen!

Anders als bei einer Ausbildung zum Tanzlehrer basieren diese zumeist auf deiner eigenen, klassischen Tanzausbildung und konzentrieren sich auf die spätere Bühnendarstellung, an der du aktiv teilnimmst. Der Studiengang der Tanzpädagogik bildet dabei eine Alternative, auf die wir im nächsten Artikel näher eingehen möchten. Insbesondere wenn du Spaß am Unterrichten hast, könnte dies der richtige Studiengang für dich sein.

Während des Tanz-Studiums erlernst du dann nach dem internationalen Bachelor/Master-System Grundlagen zur Tanz-, Bewegungs- und Musiktheorie, durchläufst aber auch eine praktische Ausbildung. So könnten dir zum Beispiel Module zur Theatergeschichte, der Anatomie, der Tanzvermittlung oder Ästhetik begegnen.

Sechs bis acht Semester musst du dabei für den Bachelor einplanen, den Masterabschluss solltest du mit weiteren zwei bis vier Semestern einkalkulieren.

Welche Tanzrichtungen vertiefend behandelt werden, hängt mitunter von deiner Universität, dem Studienangebot und deinen persönlichen Vorlieben ab. Hier vergleichst du am besten vorab einige Unis und Studiengänge, bevor du dich bewirbst. Und auch die Zugangsvoraussetzungen, wie der Numerus clausus, variieren stark. Tipp: Auch, wenn du nicht alle Bedingungen erfüllst, kannst du es mit einer Bewerbung probieren. Oft kannst du über das Losverfahren oder wenige Wartesemester doch noch einen der heiß begehrten Plätze ergattern.

Doch Achtung: Wichtig ist bei einem solchen Studium, dass du neben deinen tänzerischen Fähigkeiten auch viel Disziplin und eine hohe Belastungsfähigkeit mitbringst, da dir der Unterricht nicht selten eine Menge abverlangt.

Und nach dem Studium? Da ruft die Bühne! Ob beim Ballett, einem Musical oder dem Theater: Mit einem absolvierten Tanz-Studium bist du hier ganz vorn dabei. Natürlich kannst du dich aber auch weiterbilden, um nach deiner aktiven Tänzerkarriere als Therapeut, Manager oder Lehrer zu arbeiten.