„Babylon Berlin“: Der Swing kommt zurück nach Berlin

„Babylon Berlin“: Der Swing kommt zurück nach Berlin

Die goldenen Zwanziger sind zurück – zumindest zurück auf der Leinwand und dank uns nun auch
auf dem Parkett. Seit dem durchschlagenden Erfolg des ARD-Serien-Hits „Babylon Berlin“ steigt
auch bei uns die Nachfrage an dem Kulttanz aus der Zeit der Weimarer Republik.
Im Gegensatz zur düsteren Handlung der preisgekrönten Serie verkörpert der Tanz vor allem eins:
Lebensfreude.
Aus genau diesem Grund bieten wir euch als Tanzschule Keller in Berlin ab Januar 2019 die
Möglichkeit, den faszinierenden Gesellschaftstanz ganz neu zu erlernen. Gemeinsam begeben wir
uns tänzerisch auf die Spuren der goldenen Zwanziger.

Doch wohl stammt der Swing eigentlich?

Seine Wurzeln hat der Tanz um 1920 in den USA. Dort entwickelte er sich zu den Klängen der
großen Big Bands. Die ursprüngliche Variante des Swing ist heute noch unter dem Namen „Lindy
Hop“ verbreitet. Durch die Aufnahme verschiedenartiger Einflüsse entstand das, was wir heute
klassisch als Swing kennen. Im Laufe der Zeit, bis in die 1940er-Jahre hinein, erfreute sich der
Paartanz auch bei uns in Europa außerordentlicher Popularität. Erst in den 1950er-Jahren wurde
er durch den bekannten Rock ’n’ Roll abgelöst. Getanzt wird in der Regel im 4/4-Takt bei 20 bis
60 Takten pro Minute. Wenn auch jetzt ihr Lust bekommen habt, freuen wir uns, euch in der
Tanzschule Keller zum gemeinsamen Swingen begrüßen zu dürfen!

Und die Serie?

Für alle Fans der 20er Jahre ist natürlich auch „Babylon Berlin“ ein absolutes Muss. Die
Kriminalserie spielt gegen Ende der goldenen Zwanziger in Berlin und zeichnet ein realitätsnahes
Bild der von Krisen geprägten Weimarer Republik. Politischer Extremismus, verheerende
Kriegsfolgen und sündhafte Partys bestimmen den Alltag der Berliner. Inmitten dieser Szenerie
ermittelt Kommissar Gereon Rath und gelangt dabei immer tiefer in den Sog der Stadt.

Ordentlich abgeräumt hat die Serie bereits: In vier Kategorien gewann sie den Deutschen
Fernsehpreis, der Grimme-Preis in der Kategorie „Fiktion“ und der Bambi für die beste Serie
folgten. Zu sehen ist „Babylon Berlin“ in der Mediathek der ARD.